Vereinsreise 31.08.2019

 

 

Alle 25 angemeldeten Teilnehmerinnen waren pünktlich, fröhlich und reiselustig zur Stelle. Schnell fanden alle einen guten Platz im Bus, die Wiedersehensfreude oder das Kennenlernen ging sofort über in viele Gespräche untereinander. Unser Chauffeur, Marcel Bingeli von Siegrist Reisen, konnte daher schon kurz vor acht Uhr starten.

Trotz kurzer Staus auf der Fahrtstrecke erreichten wir die Anlegestelle des Schiffes in Luzern beim KKL rechtzeitig, unser Schiff nach Hergiswil fuhr bald los. An dem langen reservierten Tisch genossen wir unsere Kaffee-/Teepause mit Gipfeli, ehe die meisten von uns sich auf dem Schiff umsahen, die besten Perspektiven für Fotos von der Luzerner Bucht und den im Sonnenlicht glitzernden See suchten. Über allem thronte rundherum die Bergkette, mitten drin der majestätische Pilatus. Das beste Spätsommerwetter begleitete uns.

Von der Anlegestelle Hergiswil führte uns ein kurzer Fussweg in die Glasi, die wir mit Spannung und Vorfreude erwarteten. Die Glasi in Hergiswil ist die einzige Glashütte der Schweiz. Myriam Stadler und Daniela Allegria sorgten dafür, dass es zügig, aber ohne Hektik weiterging. Wir waren angemeldet. Gemäss unserem Programm wurden wir in der interessanten Ausstellung mit vielen lehrreichen Erzählungen durch die Kojen mit wechselnden Bildern zur Geschichte der Glasbläserei und insbesondere der Glasi Hergiswil geführt. Auf der weiten Tribühne der Produktionshalle ange-kommen, öffneten sich unter uns die Arbeitsplätze der Glasbläser, die Brennöfen, der Ablauf der Glasbläserei bei bemerkenswert heissen Temperaturen. Wir staunten über die Fertigkeit, Geschicklichkeit und Kraft der Arbeiter. Separat wurden die Teilnehmerinnen unserer Gruppe, die unter kundiger Anleitung und Unterstützung ihre Glaskugel blasen wollten, zum Ort des Geschehens geführt. Einige Frauen besuchten das Glaslabyrinth. Wer wollte hatte Gelegenheit, das Archiv und die Ausstellung «phänomenales Glas» mit seinen Glasjuwelen anzuschauen. Auch für direkte Einkäufe im Geschäft der Glasi blieb Zeit. Dort hatten wir die Qual der Wahl für Mitbringsel, ehe uns unser Chauffeur am vereinbarten Busparkplatz erwartete.

Bei der Weiterfahrt konnten wir wieder unsere Erlebnisse austauschen, während wir am Sarner See entlangfuhren und nach einigen Serpentinenstrassen im Flüeli Ranft beim bezaubernden Jugendstil Hotel Pax Montana landeten. Dort, auf der weiten Terrasse mit Aussicht auf die herrliche Bergwelt und bei schönstem Sonnenschein unter grossen, weissen Schatten spendenden Sonnenschirmen, wurde uns das köstliche Mittagessen vom aufgestellten Personal des Hotels serviert. Es war eine reine Freude, die unsere fröhlichen Gespräche noch mehr anregte.

Anschliessend hatten wir Zeit, uns das herrliche Jugendstil-Hotel und einige Zimmer anzusehen, ausserdem die Aussicht vom Turm des Hotels zu geniessen. Freudig stimmten wir dem Vorschlag zu, unsere Abfahrtszeit um eine halbe Stunde zu verschieben, obwohl sich inzwischen auch prall gefüllte graue Regenwolken am vorher strahlend blauen Himmel zeigten. Alle waren froh, diesen wunderbaren Ort noch nach eigenem Gusto besichtigen zu können, ehe wir uns am Bus zur Rückfahrt wieder trafen. Beim Einsteigen fielen die ersten Tropfen. Welch ein Glück, dass unser Vereinsausflug in allen Einzelheiten so schön und problemlos, sehr gut vorbereitet und begleitet von Myriam und Daniela, ablief. Wohl jede Teilnehmerin freute sich über den ereignisreichen Tag, der mit vielen Erinnerungen, Fotos und Mitbringseln im Gepäck zu Ende ging. Vielen Dank an unsere Organisatorinnen und den  erfahrenen und hilfreichen Chauffeur Marcel, der sich bei den Pausen auch als guter Unterhalter bewährte. – Freuen können wir uns auch auf das Programm, das uns im nächsten Jahr die Vereinsreise schmackhaft machen wird.

 

 

Bericht von Margot Kühnle